Paulas Blog - di paula polak - ingenieurbüro für naturnahe landschaftsplanung

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Ein September, der sich wie Oktober in „Waterworld" anfühlt, nur ohne Kevin Kostner.

di paula polak - ingenieurbüro für naturnahe landschaftsplanung
Herausgegeben von in Pflanzen ·
Tags: WildblumenPflanzedesMonats
Wiese  und Garten sind mir definitiv zu nass, also bleiben nur digital  konservierte Erinnerungen an die letzten paar regenärmeren (regenfreie  gab`s ja nicht) Tage. Da sprechen mich die Flockenblumen an:

Die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea, Foto rechts) ist deutlich an den ungeteilten, wechselständigen Blättern zu erkennen.  Und meistens, wenn man eine Flockenblume trifft,  jedenfalls auf den  Wienerwaldwiesen, ist es diese.

Die Skabiosen-Flockenblume (Centaurea scabios, Titelfoto) dagegen hat gefiederte Blätter und kugelige Körbchen. Hier am Foto die alpine Unterart (Centaurea scabiosa subsp. alpestris) fotografiert auf der Schneealpe.

Im Alpenraum, genauer gesagt im Obermontan bis Subalpin, finden wir eine Flockenblume, die nicht mehr Centaurea heißt: die Bergflockenblume, jetzt Cyanus montanus (Foto unten rechts), früher Centaurea montana.
Ohne diese Umbenennungen wäre uns ja fad. Die großen, intensivblauen
Blüten machen sie auch für den Garten interessant.

Ebenfalls zu Cyanus mutiert ist die Kornblume (Cyanus segetum, Foto unten) früher Centaurea cyanus.  Da sie nur 1-jährig ist, braucht sie zum Keimen immer offenen Boden.  Das ist der Grund, warum sie aus älteren Blumenwiesen verschwindet. Wer  sie (und Mohnblumen, Kornrade u.ä.)  erhalten will, muss Teile der Wiese  jedes Jahr neu umbrechen.

Kornblume (Cyanus segetum)



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