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Oktober is' - Zeit für`s neue Staudenbeet

di paula polak - ingenieurbüro für naturnahe landschaftsplanung
Herausgegeben von in Gartenarbeit ·
Tags: Gartenarbeit
Oktober ist eine  gute Zeit, Staudenbeete neu anzulegen: der alte Bewuchs ist bereits  verblüht, Stauden im Container haben einen schönen Wurzelballen, der  noch einwurzeln kann, schließlich geht das unterirdische Wurzelwachstum  weiter, auch wenn`s oberirdisch schon herbst`lt. Und es ist nicht mehr  so heiß, dass ständiges Gießen nötig wäre.

Gestaltungstipps:

  1. Achte bei der Pflanzenkombination auch auf die Wurzeltiefen der verschiedenen Arten. Tiefwurzler  wie Veilchen, Primeln, Lungenkraut setzt man neben Flachwurzler wie  Maiglöckchen & Waldmeister. So kann jeder seinen Wurzelraum optimal  ausnutzen und sie kommen einander nicht ins Gehege.
  2. Auch die Ausbreitungstendenzen der Arten sollten bekannt sein. Eine Moschusmalve (Malva moschata) neben ein einsames Pflänzchen Kiellauch (Allium carinatum) zu setzen, wird dem Lauch nicht gerade guttun. Hier bedarf es eines Respektabstandes und einer höheren Lauchanzahl.
  3. Interessant ist auch die Endgröße  der Pflanze im Erwachsenenalter, sozusagen. Wir pflanzen alle meist zu  dicht, „damit`s gleich was gleichschaut“. Das ist in Ordnung, wenn man  das Beet im Auge behält, und nach 2 Jahren den Freundeskreis mit den  überschüssigen Pflanzen beglücken will. Tut man dies nicht, entsteht ein  Pflanzenwirrwarr, in dem nur die robustesten Arten überleben.
 
Und, ganz wichtig: Beet von mir planen lassen, und Stauden bei www.wildblumen-pointl.at bestellen.
 Schöne Zeit!



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