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Sommer in Paulas Garten

di paula polak - ingenieurbüro für naturnahe landschaftsplanung
Herausgegeben von in Gartenarbeit ·
Tags: GartenarbeitNaturgartenWildpflanzen
Anfang August ist irgendwie immer so  eine ruhige Zeit. Ruhig, was die Aktivitäten der Nachbarschaft betrifft,  denn die sind meisten auf Urlaub.

Im  Garten dagegen ist vieles zu tun, denn alles ist üppig gewachsen, wie  hier das Hochstaudenbeet vor der Garage: das Schlagweidenröschen (Epilobium angustifolium) verdeckt fast die Doldenblütler, Engelwurzen (Angelica archangelica und sylvestris), das Liebstöckl (Levisticum officinale) und die Hirsch-Heilwurz (Peucedanum cervaria).
Schön zum Weidenröschen passt auch der Wiesen-Bärenklau (Heracleum sphondylium), nicht zu verwechseln mit dem phototoxischen Riesen-Bärenklau (Heracleum mantegazzianum).

Da  heißt es, gezielt, aber nicht zu radikal zurück zu schneiden, denn  einerseits machen sich die seidigen, weißen Samen des Weidenröschens ja  schön, andererseits wollen wir ja nicht den ganzen Garten in Weidenrosa.  Das trifft auch den echten Dost (Origanum vulgare), der hier fast unseren Hugo verdeckt. Gegen Dost hilft: mehrfach wöchentlich italienisch kochen. Ich schneide also behutsam, 1-2 Mal pro Woche ein bisschen aus jedem Beet, dann gibt`s nie größere Kahlstellen.

Warum überhaupt schneiden?
  • Aus optischen Gründen, weil gerade Hochstauden auf nährstoffreicheren Böden nach Regen oft liegen und nicht mehr aufstehen.
  • Weil viele Stauden nach dem Rückschnitt noch einmal durchtreiben und blühen.
  • Um zu starkes Versamen zu verhindern, sonst besteht der Garten bald nur  mehr aus Karden, Weidenröschen, Nachtkerzen und Wasserdost
  • Um zarteren BeetbewohnerInnen Raum zu geben.

Aber bitte: keinen Kahlschlag, die Geflügelten brauchen ihr „Trachtfließband“, d.h. Pollen und Nektar von Frühling bis Herbst.





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