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Rot ist die Wunschfarbe im Oktober

di paula polak - ingenieurbüro für naturnahe landschaftsplanung
Herausgegeben von in Pflanzen ·
Tags: WildpflanzenPflanzedesMonats
Wenn  der Himmel grau ist und sich nur mehr ganz hartnäckige Blüten gegen den  Regen stemmen, braucht es kräftiges Rot in robuster Form: Also pflanzen  wir die Vogelbeere oder Eberesche (Sorbus aucuparia) als Solitärbaum oder in der Hecke. Sie bietet genau jetzt leuchtend orangerote Früchte.

Sie  hat sich dank ihrer Anspruchslosigkeit in ganz Europa verbreitet, in  höheren Lagen (die Fotos sind von der Schneealm) ebenso wie im Tiefland.  Ebendiese Robustheit macht sie auch zu einem wertvollen Park- und  Straßenbaum. Aber auch jeden Privatgarten sollte sie zieren, denn, wie  der Name schon sagt: die Federträger lieben die Beeren.

Insgesamt  wurden 63 Vogelarten als Nutzer der Früchte festgestellt, besonders  Drosseln, Rotkehlchen, Kleiber, Gimpeln, Rotdrosseln und Seidenschwänze,  die aus Nordeuropa kommend, den Winter in unseren Breiten verbringen. 31  Säugetiere, sogar Fuchs und Dachs, nutzen die Vogelbeere, sowie 72  Insektenarten, darunter 41 Kleinschmetterlinge und zwölf Rüsselkäfer. (Quelle: Wikipedia)

Auch  für uns sind sie nützlich, sie  enthalten viel Vitamin C, können aber  auch etwas abführend wirken. Aber roh würden wir sie ohnehin nicht  essen, dank Gerbstoffen und Apfelsäure schmecken sie, naja seine wir  freundlich, gewöhnungsbedürftig. Aber als Marmelade ist sie köstlich,  die Beeren werden dazu nach dem ersten Frost geerntet, dadurch schmecken  sie süßer. Und auch der Vogelbeerschnaps findet viele Freunde.





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