Paulas Blog - di paula polak - ingenieurbüro für naturnahe landschaftsplanung

naturnahe garten- & landschaftsplanung
Direkt zum Seiteninhalt

Rosenmonat Juni

di paula polak - ingenieurbüro für naturnahe landschaftsplanung
Herausgegeben von in Pflanzen ·
Tags: RosenWildrosenNaturgartenPflanzedesMonats
Es  blüht und duftet in allen Gärten, hoffentlich summt und brummt es auch. Jetzt, im Juni, blühen die meisten Rosen, und sie sollten nur so von Bienen und Hummeln umschwärmt sein.
Vorausgesetzt, es handelt sich  um ungefüllte oder zumindest halbgefüllte Rosen.
Denn gefüllte, so üppig und romantisch ihre Blüten auch aussehen, sind meist steril, produzieren also weder Pollen noch Nektar. Und darauf fliegen eben Bienen, Hummeln und Co. Aus den bestäubten Blüten bilden sich im Herbst Hagebutten, bestes Winterfutter für Vögel, und Quelle für köstliche Marmelade.
Und vorausgesetzt, unsere lieben Bestäuber sind noch nicht durch Pestizide wie Neonikotinoide/Glyphosat ko geschlagen.
Immerhin müssen 90 Prozent der Pflanzenarten durch Insekten bestäubt  werden und ein Drittel der globalen Nahrungsmittelproduktion ist von  Bienen und anderen Insekten abhängig. Wenn es keine Bienen mehr gäbe, hätte dies verheerende Folgen nicht nur für Marmeladepalatschinken,  sondern für unsere gesamte Nahrungsmittelproduktion.

Info dazu unter:

Aber nun wieder zu den Rosen:
Wir wählen heimische Arten, z.B. Rosa canina,  die hundsgemeine Rose. Wie der Name schon sagt, finden wir sie überall,  am Weges- oder Waldesrand, in Farbvariationen von weiß bis zartrosa.

Oder Rosa glauca, die Hechtrose, die durch dunkelrosa Blüten und bläulich überhauchtes Laub besticht.
Oder Rosa majalis, die Zimt-Rose in zuckrigem Pink.
Heimische  Rosen blühen zwar nur einmal (sie remontieren nicht), dafür in üppiger  Fülle und bieten mit den Hagebutten in Herbst und Winter ein zweites  Farbenmeer.





Kein Kommentar


Zurück zum Seiteninhalt