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Nächtliche Gäste im August

di paula polak - ingenieurbüro für naturnahe landschaftsplanung
Herausgegeben von in Tiere im Naturgarten ·
Tags: TiereimNaturgartenWildtiere
Auch in der Dämmerung und in der Nacht ist der Garten belebt: Marder, (Fleder-)Mäuse, Igel & Co nützen die menschenleeren Stunden, wenn sie ungestört auf die Suche nach Futter oder neuen Wohnplätzen gehen. Doch auch im Insektenreich gibt es einige Kandidaten, die man tagsüber kaum zu Gesicht bekommen wird, die aber nichts desto trotz einen wichtigen Beitrag zu unserem Ökosystem leisten. Um diese dämmerungs- und nachtliebenden Wesen zu unterstützen, gibt es eine Vielzahl an Pflanzen, die man in seinen Naturgarten ansiedeln kann.

 
 
Das Taubenschwänzchen(Macroglossum stellatarum), ein Nachtfalter, der sich nicht an die Sperrstunde hält, und sowohl bei Sonnenschein, Dämmerung, oder Dunkelheit fliegt, liebt zum Beispiel Spornblume (Centrantus ruber), Phlox, Nachtkerze (Oenothera agg.), Natternkopf (Echium vulgare), Weidenröschen (Epilobium), und Fingerhut (Digitalis). Seine Raupe frisst an Labkräutern, Weidenröschen und Spornblume.

 
 
Der adulte mittlere Weinschwärmer (Deilephila elpenor, siehe Titelfoto) - ein wunderschöner Nachtfalten in Lila und Olivtönen, wie ein Pyjama aus den 70er Jahren - liebt in der Nacht leuchtende und duftende Nektarpflanzen, wie zum Beispiel Phlox, Seifenkraut, Nachtkerze und verschiedene Geißblattarten.
 
Die Raupen wiederum ernähren sich vor allem von Weidenröschen wie z.B. vom Schmalblättrigem Weidenröschen (Epilobium angustifolium), Springkräutern, Labkraut, Blutweiderich (Lythrum salicaria), Nachtkerze (Oenothera agg.)und natürlich Weinlaub.
 
 
 
All diese Pflanzen passen wunderbar in jedes Staudenbeet und wer sich fragt, was das menschliche Auge von Pflanzen hat, die hauptsächlich nachts blühen, wird über den wundervollen Anblick staunen, wenn zum Beispiel die Nachtkerzen ihre Blüten dem Vollmond entgegenstrecken!





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