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April - der Monat der Vitamine

di paula polak - ingenieurbüro für naturnahe landschaftsplanung
Herausgegeben von in Pflanzen ·
Tags: EssbarePflanzenGiftpflanzenPflanzedesMonats
Wir haben`s auch nötig nach dem langen, grauen Winter, der nicht wirklich ein Winter war.
Wildgemüse können wir zum Beispiel in Wald und Flur sammeln - vorausgesetzt wir kennen die Pflanzen gut genug, um sie nicht mit giftigen, ähnlich aussehenden zu verwechseln. Dies kann unter anderem beim Bärlauch vorkommen: es gibt Bilder im Internet, wo Bärlauch (yummi), Herbstzeitlose (giftig), und Maiglöckchen (auch giftig) nebeneinander abgebildet sind, damit wir die Unterschiede lernen können. Gute Hinweise sind aber auch Standort und Wuchszeitpunkt:

Bärlauch: ist eine Schattenpflanze in feuchten Wäldern (Lichtzahl 2), Blätter vor der Blüte (dann kann nämlich wirklich jeder ihn vom Maiglöckchen unterscheiden) erscheinen je nach Standort ab Ende Februar, Blüten ca. 1 Monat später.
Herbstzeitlose: wachsen auf frischen Fettwiesen, sie sind Halblichtpflanzen (Lichtzahl 6). Ihre Laubblätter erscheinen nicht nur im Herbst, sondern auch im Frühling, stehen aber nie dicht an dicht, quasi als „Wiese“, wie der Bärlauch.
Maiglöckchen: zeigen zur Hochzeit des Bärlauchs noch nicht mal ihre, wie eine Zigarre eingerollten Spitzen; Standort ist ähnlich, sie stehen aber nie so im Schatten wie der Bärlauch (Lichtzahl 5).

Bärlauch eignet sich im Garten auch als guter Bodendecker im (Halb-) Schatten, besonders in Kombination mit später austreibenden Pflanzen wie Farnen, Sterndolde, Akelei und Wald-Geißbart. Nach der Blüte zieht der Bärlauch seine Inhaltstoffe in die Zwiebel zurück, die Blätter werden gelb und unansehnlich; falls wir ihn nicht schon vorher aufgegessen haben. Ergo Kombi mit Pflanzen, die Ihr alle bei den Wilden Blumen ganz entspannt online bestellen könnt. Ich stelle auch gerne Beete zusammen.

Anregungen, was man alles mit Bärlauch machen kann, findet ihr jede Menge im Internet, hier nur eine Favoriten: Bärlauchcremesuppe, Bärlauchlasagne, Bärlauchstrudel, Bärlauchspinat mit Erdäpfel und Spiegelei, Bandnudeln mit geröstetem Bärlauch, uvw. Viel Spaß!
Noch schnell ein paar  andere „kostbare“, weil nutzbare Wildpflanzen für den Garten: Johanniskraut,  Waldmeister, Thymian, Echter Dost, Baldrian, Spitzwegerich,  Walderdbeere, Gundelrebe…. Gibt`s alle bei den WildenBlumen. Und: alle heimischen Allium-Arten (Lauchgewächse) schmecken mehr oder weniger stark nach Schnittlauch, bieten aber ganz verschiedene schöne Blüten, und Auswahl für viele Standorte.
Brennnesseln verkaufen wir noch nicht, kann man aber gut z.B. vor den Zaun setzen, hilft gegen Einbrecher, ist gut für Bienen und Nesselfalter, gut für Entschlackungstees und Spinat. Was wollen wir mehr?!



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